Konsequenzen für schulische Förderung:

Schüler und Schülerinnen mit dem Förderschwerpunkt „Autismus“ haben in NRW grundsätzlich die Möglichkeit, jeden Schultyp zu besuchen, der für ihre besondere und individuelle autistische Beeinträchtigung geeignet erscheint. Aber sie benötigen dazu spezielle Hilfen:

Äußere Bedingungen

  • klare Strukturen
  • eindeutige, klare Sprache
  • Rückzugsmöglichkeiten für Auszeiten und Sondervereinbarungen für Pause, Sport etc.
  • individuelle Förerderung, im Mittelpunkt lebenspraktisches Training
  • Schulbegleiter, Nachteilsausgleich

Integration

Innere Bedingungen

  • Wertschätzung
  • Akzeptanz
  • authentisches Interesse
  • Freude an der Originalität
  • Aufklärung des Schülers und der Mitschüler
  • Schutz vor Überforderung, Mobbing, Einsamkeit
  • Stärkung der Persönlichkeit

Förderkonzept TEACCH

  • einer der erfolgreichsten autismusspezifischen Ansätze weltweit
  • Programm für alle Altersgruppen und alle Behinderungsgrade
  • Ansatz von der förderdiagnostischen Abklärung über Förderplanung bis hin zur Begleitung im Schul- und Arbeitsbereich.
  • methodischer Basisbaustein ist neben der Visualisierung der Einsatz von individuell abgestimmten Strukturierungshilfen
  • Informationen über Aus- und Fortbildungen: AUTEA gGmbH Gemeinschaftsunternehmen des Sozialwerk St. Georg e. V. und der von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel
  • Häußler, A. (20083). Der TEACCH Ansatz zur Förderung von Menschen mit Autismus: Einführung in Theorie und Praxis, Dortmund: Borgmann Media.
  • Häußler, A. et. al. (2012). Praxis TEACCH: Herausforderung Regelschule: Unterstützungsmöglichkeiten für Schüler mit Autismus-Spektrum-Störung im lernzielgleichen Unterricht, Dortmund: Borgmann Media.
  •  Beispiel für eine gute Umsetzung: Förderschwerpunkt Autismus an der PDF Heinrich-Böll-Schule in Köln



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